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Als Festtreibstoff war hydroxylbegrenztes Polyisopren (Eigenschaften), ein gewöhnliches industrielles Produkt, daß unter anderem als Klebstoff verwendet wird, benützt worden. Als Vernetzer für das Prepolymer (KURARAY LIR-503) wurde Diphenylmethandiisocyanat (MDI) aufgrund seiner geringen Giftigkeit ausgewählt. Der Brennstoff wurde unter Vakuum vorbereitet und zur Aushärtung in Hartpapierröhren mit Gießkernen gegossen. Als Oxidator wurde aufgrund der Lagerfähigkeit, der hohen Dichte und der einfachen, kostengünstigen Verfügbarkeit RFNA (83% HNO3, 16 % N2O4 und 1 % H2O) ausgewählt. Das stöchiometrische Mischungsverhältnis von Oxidator zu Brennstoff beträgt 5,1 zu 1. Die maximale theoretische charakteristische Geschwindigkeit von 1540 m/s wird bei einem O/F-Mischungsverhältnis von 4,3 erreicht (20 bar Brennkammerdruck). Die verwandten Treibstoffe sind nicht selbstzündend, deshalb wurde für alle Brennversuche eine Zündpaste aus drei Teilen Fe-Acetonylacetat (Pulver) und zwei Teilen 2,6-Dimethylanilin (Flüssigkeit) verwendet. 15-20 g dieser Zündmasse wurden für eine Zündung benötigt und nach dem Anmischen folgenden Erstarren wieder geschmolzen und auf die Brennstoffoberfläche mit einem Pinsel aufgetragen, wo es sich schnell wieder verfestigte. Aufgrund der Giftigkeit der Substanzen empfahl sich die Arbeit unter Luftabzug oder mit Gasmaske. Die anfängliche Methode des einfachen Gießens der Zündmasse in den Brennstoffblockkanales hatte sich aufgrund von Fehlzündungen nicht bewährt. |