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Hybridmotor |
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Der Raketenmotor besteht aus vier Einzelbrennkammern, dünnwandige Aluminiumrohre, die in eine Titan-Endplatte münden, den vier Brennstoffblöcken und Einspritzköpfen, sowie einer gemeinsamen Entspannungsdüse, auf die die Verbrennungsgase geführt werden. Basis des Motors ist ein Brennstoffblock mit zylindrischem Kanal und einen L/D-Verhältnis von 18 und einen Anfangskanalradius von 17.5 mm. Mit dieser Konfiguration wurden die meisten Brennversuche durchgeführt. Zwischen Brennkammer und Düseneinheit befindet sich eine faserverstärkte Grafitplatte zum Thermalschutz der Brennkammerendplatte. Die Abdichtung erfolgt durch Dichtplatten aus flexiblen Graphit. Die Düsenstruktur ist aus einer Nickelbasislegierung und der Düseneinsatz aus hochwertigem Grafit hergestellt (Schunk-Kohlenstofftechnik GmbH). In den vier Einzelrohren der Brennkammer sind oben Einspritzköpfe eingebracht, die je mit einer Hohlkegeleinspritzdüse der Gustav Schlick GmbH versehen sind. Die Einspritzköpfe aus Aluminium werden durch teilbare Ringe in Nuten der Brennkammern gehalten und durch O-Ringe abgedichtet. Der Brennstoff ist in Hartpapierhülsen gegossen, wobei der zentrale Brennkanal freibleibt. Die ausgehärteten Brennstoffkartuschen wurden eingefettet in die Brennkammerrohre geschoben. |
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Einzelbrennkammer |
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Titanendplatte |
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Düsengehäuse |
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Grafitdüsen- einsatz |
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Bild: Sicht auf Düseneinheit der Rakete |
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Bild: Komponenten einer Einzelbrennkammer für Brennversuche |